Archiv 2003: Bolognadeklaration und Anrechnungspunktesystem
Seiteninhalt
- Stellungnahme der VAUZ zum Entwurf einer Richtlinie über die Umsetzung des Bologna-Prozesses an der Universität Zürich
- Stellungnahme der VAUZ zur Regelung der CRUS zur Benennung der Studienabschlüsse im Rahmen der Bologna-Reform
- Aktuelle Links zum Bologna-Prozess
- Zusammenstellung der Ergebnisse der SUK-Vernehmlassung
- Stellungnahme der VAUZ zur SUK-Richtlinie Umsetzung Bologna-Prozess (Stand 15. 4. 2003)
- Stellungnahme zur Frage der Einführung gestufter Studiengänge und deren Auswirkungen auf die Universität Zürich (Juni 2000)
Stellungnahme der VAUZ zum Entwurf einer Richtlinie über die Umsetzung des Bologna-Prozesses an der Universität Zürich
Die VAUZ begrüsst die mit der Bologna-Deklaration beabsichtigten Ziele wie internationale Kompatibilität der Studiengänge, kürzere Studienzeiten, Tran-sparenz und Mobilität. Ein 'universelles' Verständnis der Qualität und des Inhaltes von Studienabschlüssen ist zur Förderung der wissenschaftlichen Mobilität und der Anerkennung akademischer Leistungen zwingend notwendig.
Die Einführung von gestuften Studiengängen hat unseres Erachtens deshalb auch unter den neuen Rahmenbedingungen bestimmten akademischen Ansprüchen und Idealen zu genügen und erfordert damit auch eine inhaltliche Neustrukturierung der Studiengänge.
Die neu zu gewinnende Kompatibilität darf nicht auf Kosten der Qualität der akademischen Bildung an der Universität Zürich gehen. Die Neuordnung der Studienabschlüsse auf Bachelor- und Master-Stufe muss zudem auch ihre strukturellen und inhaltlichen Auswirkungen auf PhD- bzw. Doktorats-Stufe zeigen.
Mit besten Grüssen,
Karin Pühringer
Präsidentin der VAUZ, 12.11.03
Stellungnahme der VAUZ zur Regelung der CRUS zur Benennung der Studienabschlüsse im Rahmen der Bologna-Reform
Die Vereinigung der Assistentinnen und Assistenten der Universität Zürich (VAUZ) begrüsst die mit der Regelung der CRUS zur Benennung der Studienabschlüsse beabsichtigten Ziele der Vereinfachung wie der Vereinheitlichung der an den Schweizer Universitäten zu erwerbenden Abschlüsse.
Gleichzeitig und nicht im Widerspruch stehend scheint es ebenso sinnvoll, dass die einzelnen Universitäten aufgrund ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Ausrichtung für namentlich dasselbe Fach unterschiedliche Zuordnungen unter dem Punkt "Fakultät/Fachbereich oder methodischer Zugang" treffen können. Die im Kommentar zu diesem Punkt ausgeführten Möglichkeiten erleichtern eine interne Spezifizierung.
Die VAUZ regt an, die verleihende Universität als fixen Bestandteil in die Benennung der Diplome aufzunehmen und baldmöglichst Überlegungen für die Benennung der Doktorate anzustellen, da die Doktoratsausbildung neu als dritte Stufe in den Bologna-Prozess einbezogen werden soll.
Mit besten Grüssen,
Karin Pühringer
Präsidentin der VAUZ (12.11.03)
Aktuelle Links zum Bologna-Prozess
- Aus der Zeitschrift DUZ eine PdF-Version der Sonderbeilage zu Bologna (PDF, 1 MB) mit dem Titel "Von Bologna nach Berlin"
- European University Association: http://www.eua.be/
- Schweizerische Rektorenkonferenz: http://www.cus.ch/
- Projekt Tuning (Educational Structures in Europe): http://odur.let.rug.nl/TuningProject/
- The National Unions of Students in Europe (ESIB): http://www.esib.org/BPC/docs/basics.html
- Council of Europe (Current activities in higher education / the Bologna Process of Higher Education Reform)http://www.coe.int/T/E/Cultural_Co-operation/education/Higher_education/Activities/Bologna_Process/default.asp
- Bund- Länderkommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung: http://www.blk-bonn.de/
- Bologna Follow-Up Konferenz in Berlin: http://www.bologna-berlin2003.de/
Zusammenstellung der Ergebnisse der SUK-Vernehmlassung
der SUK/CUS zu den "Richtlinien für die koordinierte Erneuerung der Lehre an den universitären Hochschulen der Schwein im Rahmen des Bologna-Prozesses" (Bologna-Richtlinien): www.cus.ch
Stellungnahme der VAUZ zur SUK-Richtlinie Umsetzung Bologna-Prozess (Stand 15. 4. 2003)
Die VAUZ begrüsst grundsätzlich die mit der Bologna-Deklaration beabsichtigten Ziele wie internationale Kompatibilität der Studiengänge, kürzere Studienzeiten, Transparenz und Mobilität. Ein 'universelles' Verständnis der Qualität und des Inhaltes von Studienabschlüssen ist zur Förderung der wissenschaftlichen Mobilität und der Anerkennung akademischer Leistungen zwingend notwendig. Die Einführung von gestuften Studiengängen hat unseres Erachtens deshalb auch unter den neuen Rahmenbedingungen bestimmten akademischen Ansprüchen und Idealen zu genügen und erfordert damit auch eine inhaltliche Neustrukturierung der Studiengänge. Die neu zu gewinnende Kompatibilität darf nicht auf Kosten der Qualität der akademischen Bildung an der Universität Zürich gehen. Die Neuordnung der Studienabschlüsse auf Bachelor- und Master-Stufe muss zudem auch ihre strukturellen und inhaltlichen Auswirkungen auf PhD-Stufe zeigen.
Stellungnahme zur Frage der Einführung gestufter Studiengänge und deren Auswirkungen auf die Universität Zürich (Juni 2000)
Sehr geehrte Damen und Herren
Die VAUZ begrüsst grundsätzlich die mit der Bologna-Deklaration beabsichtigten Ziele wie internationale Kompatibilität der Studiengänge, kürzere Studienzeiten, Transparenz und Mobilität. Ein 'universelles' Verständnis der Qualität und des Inhaltes von Studienabschlüssen ist zur Förderung der wissenschaftlichen Mobilität und der Anerkennung akademischer Leistungen zwingend notwendig. Diese sind auf universitärer Stufe aber auch immer Ausdruck einer bestimmten wissenschaftlichen Ausbildung und Qualifikation. Die Einführung von gestuften Studiengängen hat unseres Erachtens deshalb bestimmten akademischen Ansprüchen und Idealen zu genügen und erfordert damit auch eine inhaltliche Neustrukturierung der Studiengänge. Die neuzugewinnende Kompatibilität darf nicht auf Kosten der Qualität der akademischen Bildung an der Universität Zürich geschehen. Die Neuordnung der Studienabschlüsse auf Bachelor- und Master-Stufe muss zudem auch ihre strukturellen und inhaltlichen Auswirkungen auf PhD-Stufe zeigen.
Die Vereinigung der Assistentinnen und Assistenten an der Universität Zürich (VAUZ) nimmt aus drei Blickwinkeln Stellung:
- aus bildungs- und hochschulpolitischer Sicht,
- aus Sicht der Assistierenden im Sinne der Förderung des akademischen Nachwuchses,
- aus Sicht des wissenschaftlichen Personals und der Lehrbeauftragten als Angestellte und Beschäftigte der Universität.
Auf diesem Hintergrund ist auch die Stellungnahme der VAUZ zum Fragenkatalog der Universitätsleitung, speziell des Prorektorates Lehre, zu verstehen.