Ich wollte die VAUZ nicht für links oder für rechts vereinnahmen lassen - Sebastian Brändli im Gespräch mit Tobias Hensel

Sebastian Brändli war VAUZ Präsident von 1987–1990.

Der promovierte Historiker leitete während 10 Jahren den Stab des Erziehungsdepartements Aargau, war Generalsekretär des ETH-Rates und ist seit 2005 Zürcher Hochschulamtschef. Er ist im Zürcher Universitätsrat. Sebastian Brändli war zudem Zürcher Gemeinderat (Legislative) und Zürcher Kantonsrat (1991–2003) https://hsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/hsa/de/ueber_uns/amtsvorsteher.html

„Der VAUZ übernimmt heute stärker beratende Funktionen."

Sebastian Brändli spricht über das politische Interesse von Historikern, Erziehungsdirektor Gilgen, die Verantwortung fürs Ganze, und eine Nachwuchsförderung in Modulen. Weiter beschreibt er die Politik in früheren Berufungsverfahren, den Unterschied von gewerkschaftlichen und bildungspolitischen Ansätzen und erläutert, dass bei Kaninchenzüchtervereinen seine Grenze erreicht war.

„Ich habe mitgeholfen, das heutige System zu etablieren."

„Die Wissenschaft von morgen braucht nicht nur enge FachwissenschaftlerInnen, sondern auch gute Führungskräfte."