Die VAUZ war sicherlich eine der spannendsten Erfahrungen in meinem Berufsleben - Karin Pühringer im Gespräch mit Oriana Schällibaum

Karin Pühringer, VAUZ Präsidentin 2003–2006.
 
„Fakultäre Mittelbaupolitik-Positionen sind einfacher zu besetzen, sie sind den Leuten häufig näher – aber gesamtuniversitäre Tätigkeiten sind hochspannend, man sieht, wie Entscheide entstehen und sich entwickeln.“
 
Karin Pühringer studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg und promovierte anschliessend in Zürich am IPMZ (Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich). Nach Lehrtätigkeiten in der Schweiz und in Österreich ist sie seit 2014 Studienprogrammkoordinatorin am IPMZ (neu Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung).
 
Im Interview spricht Karin Pühringer über die Verlockung, am Dies academicus zehn Minuten zu schweigen statt eine Rede zu halten, über die Einführung von Rahmenpflichten (und deren Umsetzung!), den Wert des Mittelbaus, die Spannungen zwischen dem VAUZ-Präsidium und einer wissenschaftlichen Karriere, die Fähigkeit, „Nein" zu sagen und das subtile Einbringen des Mittelbaus im Universitätsrat … und den Apéro danach.
 
„Die Einführung der Rahmenpflichtenhefte war ein grosser Erfolg – aber die Frage ist, wie es gelebt wird. […] Es hat sich danach einiges geändert an der Universität: Man musste sich Gedanken machen über den Wert des Mittelbaus, der Mittelbau ist stärker als eigenständiger Stand wahrgenommen worden.“
 
„Es ist hilfreich, Gremienarbeit zu kennen – auch für eine Professur. Man lernt Zeitmanagement.“